Unser wichtigster "Entspannungsnerv"

Der Vagusnerv (nervus vagus)

 

 

Ist der größte Nerv des Parasympathikus. Dem Teil des Nervensystems, welches für Entspannung und guten Schlaf, Gelassenheit, Ausgeglichenheit usw. zuständig ist. Er verläuft aus dem Stammhirn durch unsern Körper und mit vielen Verästelungen unter anderem auch im Magen-Darmbereich. Daher wundert es nicht, wenn bei Stress Symptome wie Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Magenschmerzen, Übelkeit und noch vieles mehr auf den Plan treten.

 

Die Krankenstandentwicklungen in Deutschland sind auf immer mehr stressbedingte Symptome zurück zu führen.
Dieser besondere Nerv ist bei fast allen Organen an der Regulation beteiligt!

 

Um den Vagusnerv zu regulieren braucht es vor allem eins: ENTSPANNUNG!

Der Mensch sollte jederzeit in der Lage sein, seine  momentanen Körperempfindungen wahrnehmen zu können. Das haben sehr viele von uns leider verlernt.

 

 

Mit Techniken wie zum Beispiel dem Autogenen Training nach Schulz oder der Progressiven Muskelentspannung (kurz PME) nach Edmund Jacobson haben wir zwei wissenschaftlich erprobte und seit Jahrzehnten anerkannte und bewährte Methoden.

 

Aus dem „Alarmmodus“ des Sympathikus (Gegenspieler z. Parasympathikus) heraus zu kommen und den Parasympathikus zu aktivieren ist hier das ganze Geheimnis.

 

Dies geschieht bei der PME „willentlich“ mit An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen. Sehr gut geeignet für Menschen, die gern aktiv sind und ungern „nur still sitzen oder liegen“.

 

Beim Autogenen Training funktioniert das mental, in dem man verschiedene Formeln im Geiste immer wieder wiederholt. So wird „autosuggestiv“ nach einer gewissen Übungszeit ein bestimmter Zustand im Körper erreicht. Z. B. Schwere oder Wärme der Gliedmaßen. Schlussendlich vollkommene Gelassenheit im ganzen Körper und so auch im Geist.

 

Regelmäßig geübt haben wir durch die Neuroplastizität unseres Gehirns die Möglichkeit diesen Zustand auch in sogenannten Stresssituationen abzurufen und somit auch im Alltag schnell wieder zu einem gesunden und ausgeglichenen Zustand zurück zu finden.

 

Mit der PME hast Du sozusagen einen Tranquilizer in der Hosentasche, den Du im Alltag jederzeit anwenden kannst. Das geschieht dann mit der sogenannten „Faust in der Hosentasche“, um es einmal salopp zu umschreiben.

 


Entspannungspädagogik:

 

Berufsverband der Entspannungspädagogen/Innen:

 

Entspannungspädagog/-Innen beherrschen unterschiedliche Methoden oder Techniken der Entspannung und können einen Überblick über die verschiedenen Entspannungsmöglichkeiten geben. Auf dem Stand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vermitteln sie ihr Wissen an ihre Kursteilnehmer/-Innen oder Einzelklienten/-Innen. So findet jeder Entspannung Suchende die für ihn oder sie geeignete Entspannungsmethode.

 

Vom BVEP zertifizierte Entspannungspädagoginnen sind immer auch KursleiterInnen für PME und AT.

 

 

Um die Zertifizierung Aufrecht zu erhalten, verpflichten sich Entspannungspädagogen zu regelmäßigen Fortbildungen. Mindestens eine in 24 Monaten.

 

 


Burnout-Beratung

Als Burnout wird eine ausgeprägte Form der totalen Erschöpfung bezeichnet. Heute geht man davon aus, dass ein Burnout zu 80% von inneren Faktoren ausgelöst wird. Das Krankheitsbild ist diffus, die Symptome vielschichtig. Ein Burnout kann jeden treffen, insbesondere Personen, die sich selten Auszeiten gönnen. Als Burnout-Beraterin unterstütze ich Burnout gefährdete Menschen mit Übungen und verschiedenen Methoden auf dem Weg selbständig mehr Resilienz, Gesundheit und Zufriedenheit zu erreichen.

 

Als Stressmanagementtrainerin kenne ich die Wirkung von Stress auf den Organismus und weiß um viele Methoden des Stressabbaus und der Stressverminderung. Diese Sie bieten Dir die Möglichkeit, Dich dem Thema Stress zu nähern, mehr darüber zu erfahren und dadurch die ersten Schritte zum persönlichen Stressabbau zu unternehmen. So wird der Weg frei für mehr Leichtigkeit und Freude im Leben.

Multimodales Stressmanagement

 

Wichtig ist es zu erkennen, dass Stress zu unserem Leben gehört und richtig dosiert sogar positive Aspekte aufweist: Er spornt uns zu körperlichen und geistigen Höchstleistungen an und ist somit Basis für Erfolgserlebnisse, Glücksgefühle, Schwung und Vitalität!

 

Zu einer zukünftigen aktiven Stressbewältigung gehört:

  • Analyse der persönlichen Ausgangssituation
  • Kennenlernen verschiedener Methoden der Stressbewältigung
  • Auswahl von geeigneten Maßnahmen und Einsatz in konkreten Situationen
  • Entwicklung eines persönlichen Antistressprogramms
  • Laufende Überprüfung, ob die angewandten Maßnahmen wirksam bleiben

 

Progressive Muskelentspannung (PME/PMR)

Hier handelt es sich um eine alt bewährte und wissenschaftlich belegte Methode, die etwas für Menschen ist, die lieber aktiv entspannen. Durch das bewusste Anspannen und Wahrnehmen der verschiedenen Muskelgruppen lernt man hier in seinen Körper hinein zu spüren und Verspannungen so schneller zu bemerken. Die PME ist eine Methode, die der Teilnehmer per Anleitung erlernt, um sie dann in Alltagssituationen selbst anzuwenden. Edmund Jacobson hat bei seinen Forschungen bewiesen, dass Angst und Entspannung unvereinbar sind. Somit löst die PME auch emotionale Anspannungen. Der "Tranquilizer" in der Hosentasche, sozusagen.


Meditation

Meditation, der Königsweg der Selbstentwicklung. 

Hier gilt es in die Stille zu gehen, wobei es verschiedene Formen der Meditation gibt. In meinen Kursen stelle ich den Teilnehmern verschiedene Möglichkeiten vor und führe sanft unter Anleitung zu den einzelnen Methoden hin.

 

Hier gibt es Informationen aus der Hirnforschung, was bei regelmäßiger Meditationspraxis im Körper geschieht.

Achtsamkeits-training

Beim Achtsamkeitstraining geht es zunächst darum den Wechsel vom Außen zurück ins Innen zu vollziehen und ganz in der jeweiligen Situation zu sein. Das Hier und Jetzt wahrnehmen, um wieder tief mit dem Leben  verbunden zu sein. Kabat Zinn erklärt es im Detail, er ist Molekularbiologe und Gründer der Stress Reduction Clinic, in der er in den 80er Jahren das MBSR Training entwickelte und erforschte. Mindfuel Based Stress Reduction kurz MBSR wird heute in Kliniken beispielsweise in der Schmerztherapie wirkungsvoll eingesetzt. 

Autogenes Training nach Schultz

Im AT lernen wir unseren Körper mit autosuggestiven Methoden in die Entspannung zu bringen. Wir arbeiten zunächst in der Grundstufe mit der Ruhe-, Schwere- und Wärmetönung des Körpers. Dies geschieht ebenfalls unter Anleitung und ist nach dem Erlernen dazu geeignet, sich selbst in alltäglichen Situationen positiv zu beeinflussen. Um resilienter zu werden und die Konzentration zu stärken.